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Styropor darf Kölner Dachdecker nicht blockieren: Union drängt auf Nachbesserungen für das Handwerk bei der Styropor-Entsorgung

Berlin/Köln, 01.12.2016 – Die Umweltpolitiker der CDU/CSU-Bundestagsfraktion drängen laut dem Kölner CDU-Bundestagsabgeordneten Karsten Möring bei den Bundesländern auf eine rasche Lösung der aktuellen Styropor-Entsorgungsprobleme für Bauherren und Baufirmen. Sie reagieren damit auf massive Klagen aus dem Dachdeckerhandwerk, die in der Einstufung von HBCD-haltigen Styroporplatten als gefährlicher Abfall wegen der höheren Entsorgungskosten eine Gefahr für die wirtschaftliche Existenz ihrer Betriebe sehen.

„Ich fordere von der aktuell tagenden Umweltministerkonferenz, den problematischen Bundesratsbeschluss schnellstmöglich rückgängig zu machen, mit dem HBCD-haltige Dämmstoffe als gefährlichen Abfall eingestuft wurden“, so MdB Möring. Der Bund hatte vor diesem Beschluss der Länder im letzten Jahr gewarnt, die Grünen Umweltminister hatten sich aber mit einer Verschärfung mehrheitlich durchgesetzt. „Gut gemeint ist eben nicht gut gemacht!“, so das Mitglied im Bundestagsumweltausschuss. Eine 1:1-Umsetzung der zugrunde liegenden EU-Verordnung hätte die Probleme vermieden.

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