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CDU-Abgeordnete fordern: Neues Luftfahrtamt soll nach Köln-Wahn

CDU-Politiker Lücking-Michel, Möring, Röttgen und Winkelmeier-Becker appellieren an Verteidigungsminister de Maizière

Berlin, 29.11.2013 – Gegenwärtig laufen im Verteidigungsministerium die Planungen zur Errichtung eines Luftfahrtamtes auf Hochtouren. Die neue Behörde soll alle Zuständigkeiten der Bundeswehr in den Bereichen Zulassung und Flugsicherheit von Luftfahrzeugen zusammenfassen und alle Teilstreitkräfte der Armee einbeziehen.

Köln-Wahn hat viele Vorteile

Die CDU-Bundestagsabgeordneten aus der Region Mittelrhein, Claudia Lücking-Michel, Karsten Möring, Norbert Röttgen und Elisabeth Winkelmeier-Becker betonten am 28.11.2013 in einem Brief an Verteidigungsminister de Maizière:

Für den Standort Köln-Wahn sprechen die Nähe zum NATO-Standort Brüssel, aber auch zur Europäischen Flugsicherheitsbehörde (EASA) in Köln und der zuständigen Abteilung Führung Streitkräfte in Bonn, argumentieren die Abgeordneten. Im Raum Köln-Bonn befänden sich zudem die fachliche Heimat und die Logistik der Mitarbeiter, Beamten und Soldaten im Bereich der Luftfahrzeugtechnik.

Köln verfügt über eine sehr gute Verkehrsinfrastruktur: der Flughafen liegt in unmittelbarer Nähe und es bestehen hervorragende Anbindungen an ICE und Autobahn. Zudem besitzt der Standort sowohl räumliche Kapazitäten, als auch die für die Aufstellung ausreichende und adäquate Infrastruktur. Dies ist am konkurrierenden Standort Manching (Bayern) nicht der Fall. Dort müsste massiv investiert werden.

„Darüber hinaus fällt der notwendige Personalansatz am Standort Köln-Wahn geringer aus, da die Versorgungsservice- und Betreuungsleistungen grundsätzlich bereits gesichert sind. Ebenso könnte die Ansiedlung in Köln-Wahn zeitnah stattfinden, da die Infrastruktur und große Teile des Personals am Standort Köln Wahn bereits verfügbar sind. Damit würde das Amt sehr zeitnah die gewünschte Arbeitsfähigkeit erreichen“, heißt es im Schreiben an den Verteidigungsminister.

Streitkräftereduzierung der Bundeswehr muss ausgewogen erfolgen

Der Standort Köln-Wahn ist im Rahmen der Neustrukturierung der Bundeswehr bereits massiv verringert worden, weitere Reduzierung könnte ihn in seiner jetzigen Größenordnung infrage stellen. Die vier CDU-Politiker heben hervor, dass dem Bundesland Bayern bereits im Rahmen der Neustrukturierung durchschnittlich 2,5 Dienstposten auf 1000 Einwohner zugesprochen wurden. Im Bundesland NRW seien es lediglich 1,5 Dienstposten der Bundeswehr.

Der Initiative haben sich weitere Bundestagsabgeordnete angeschlossen:

Gisela Manderla, CDU, Wahlkreis Köln III

Prof. Dr. Heribert Hirte, CDU, Wahlkreis Köln II

 

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